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TCP / IPTCP/IP steht für Transmission Control Protocol / Internet Protocol und wird auch als Internetprotokoll genannt. Der TCP/IP-Referenzmodell beschreibt den Protokollaufbau und die Einbindung ins OSI-Modell. Die Rechner-Identifizierung verläuft über die IP-Adresse. TCP/IP gehört zu den ersten Netzwerkprotokollen, die als Standard gelten und für alle bekannte Betriebssysteme verfügbar sind. Die Konfiguration des Netzwerkprotokolls ist mit Grundwissen möglich, während verschiedene Netzwerksegmente nur über spezielle Router von Fachspezialisten integriert werden können. Die IP-Adressen werden bei der Internetanbindung vom DHCP-Server automatisch verteilt. TCP / IP hat mit der Entwicklung des Internets eigene Internetprotokolle von Microsoft und Apple verdrängt. Am Anfang musste TCP / IP noch von Hand installiert werden. Mit Betriebssystemen ab Windows 2000 und ME ist die Konfiguration des Netzwerkprotokolls entfallen, indem der Adressenbezug automatisch über ISPs verläuft. Die Modularität von TCP / IP macht diesen Protokoll zukunftssicher. Wird beim IP-Protokoll eine Adressbeschränkung vorgenommen, müssen entsprechende Schichten im OSI-Schichtenmodell ausgetauscht werden. Dabei bleiben andere Schichten des Modells unberührt. TCP / IP wird heute auch von Router, Druckserver, IP-Telefone als Standard verwendet. In der Zukunft sind auch IP-Verbindungen zu Hardwarekomponenten wie PDAs, Scanner oder Handys geplant. Die Offenheit und Modularität von TCP / IP ermöglichen eine einfache Implementierung. |