|
Was versteht man unter Serverhousing ?Fast jede Firma mit Kundenanbindung besitzt mittlerweile eine computergestützte Plattform zur Darstellung ihrer Produkte, für Bestellzwecke, zur Information oder andere Kontaktaufnahmen. Eben einen Server. Befindet sich dieser Server nicht mehr in den eigenen vier Wänden, sondern im Rechenzentrum eines Internetproviders, spricht man vom Serverhousing. Hier stecken die beiden englischen Wörter "Diener" für Server und "Unterbringung" für housing drin. Warum soll ich also meinen Server woanders unterbringen? Welchen Vorteil bietet mir ein Serverhousing? Zunächst muss man dabei betrachten, unter welchen optimalen Bedingungen Hard- und Software gelagert werden. Die Räume sind meist klimatisiert, feuersicher und bewacht, denn immerhin befinden sich hier oft die wichigsten und vertraulichsten Daten eines Unternehmens. Der Bau eines solchen Raumes ist dem enstprechend teuer. Die Personalkosten für Überwachung und Wartung müssen ebenfalls mit berechnet werden. Hinzu kommen mögliche Stromausfälle, die ohne 24-stündige Wartung einen mehrstündigen Serverausfall zur Folge haben. Oder Probleme mit der Software. Wie oft wartet man stunden- oder gar tagelang auf geeignetes Fachpersonal zur Behebung des Problems? Dies alles fällt bei einem Serverhousing weg. Perfekte Unterbringung in eigens für diesen Zweck konzipierten Räumlichkeiten und eine optimale Internetanbindung sorgen für eine störungsfreies Arbeiten des Servers. Ein weiterer Vorteil ist sicherlich auch, dass der eigene firmeninterne Datenfluss durch eine starke Beanspruchung des Servers nicht herabgesetzt wird. Durch das Auslagern in Form von Serverhousing, wird die rushhour auf der Datenautobahn des Unternehmens verhindert und neue betriebsinterne Ressourcen können wieder frei gesetzt werden. Doch auch für kleinere Untenehmen oder Privatleute kann Serverhousing interessant sein, da nicht nur Server untergebracht werden können, sondern auch angemietet. Etliche Gruppierungen nutzen so genannte Team-Speak-Server, wo man sich in Konferrenzschaltung mit zugriffsberechtigten Personen über Kopfhörer unterhalten kann. Auch hier zeigt sich der Vorteil, dass das Betreiben der ausgelagerten Software die eigene Internetgeschwindigkeit nicht beeinträchtigt. Anfallende Kosten für ein Serverhousing stehen dabei in keinem Vergleich zu anfallenden Summen für Wartung und Unterbringung im eigenen Haus. |