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RAID - Systeme kurz und prägnant erklärt



RAID bezeichnet ein System unabhängiger Datenträger, in der Regel Festplatten, welche per Software oder einem Controller zu einem logischen Datenträger gekoppelt werden. RAID - Systeme werden auch als fehlertolerantes Plattensystem bezeichnet. Solche Systeme finden vor allem in Serversystemen Verwendung, da selbst bei Ausfall einer Festplatte das System, je nach RAID - Level, störungsfrei weiter arbeitet. IT - Administratoren sprechen hier auch von einem 24/7 - System. Das heisst, 24 Stunden an 7 Tagen verfügbar. RAID steht für Redundant Array of Independent Disks (ursprünglich Redundant Array of Inexpensive Disks).

Es gibt insgesamt 5 RAID - Levels:
  • RAID 0: zwei Datenträger, Datenverlust bei defekter Platte
  • RAID 1: zwei Datenträger, Spiegelung
  • RAID 2: findet keine Verwendung mehr; Einsatz nur in Grossrechnern
  • RAID 3: Vorgänger von RAID 5
  • RAID 4: ähnlich RAID 5, jedoch erheblich langsamer
  • RAID 5: mindestens drei Datenträger(in der Praxis vier), Datenprüfung während des Schreib/Lesevorganges
Nur mit RAID 5 ist höchste Datensicherheit und Verfügbarkeit gewährleistet. Bei Defekt eines Datenträgers wird dieser aus dem Platteneinschub entnommen und ersetzt. Dies kann im laufendem Systembetrieb erfolgen. Mittlerweile sind RAID - Levelkombinationen möglich.

Die Verwaltung eines RAID - Systems erfolgt per Software. Seit einigen Jahren ist RAID 0 aufgrund des schnellen Datenzugriffs bei Arbeitsplatzrechnern implementiert bzw. möglich. Zudem unterstützen fast alle gängigen Betriebssysteme zumindest RAID 0. Der Einsatz eines RAID 5 setzt in der Regel ein Server - Betriebssystem voraus, wie z. B. Windows Server 2003, Unix oder Novell.


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